Wir haben da eine Idee

Montag, 7. September 2015

Wir haben da eine Idee

Ihr braucht einen Freund? So einen richtig guten, verlässlichen Freund? Einen, der Euch zuhört, versteht, bewahrt und beschützt? Einen, der Euch so nimmt, wie Ihr seid? Einen, der immer da ist, stets Zeit hat und zudem seinerseits genügsam und bescheiden bleibt? Und das womöglich Euer ganzes Leben lang?

Ihr meint, so einen Freund gibt es nicht und wenn dann höchstens im Himmel? Wir hätten da was ganz Irdisches im Angebot: Den Baum.

Sucht Euch Euren Lieblingsbaum. Besucht ihn - wenn möglich täglich. Gebt ihm einen Namen, glaubt ihm, sprecht mit ihm, fühlt ihn, lehnt Euch an ihn sn. Freut Euch mit ihm über dem erlösenden Regen oder den überstandenen Sturm. Genießt mit ihm die Sonne und bewundert ihn für seine Schönheit, Stärke, Gastfreundschaft so manchen Tierfreunden gegenüber.

Erzählt ihm, was Euch bedrückt, was Ihr vorhabt, was Euch erfreut. Denkt vor dem Einschlafen nochmals an ihn.

Ihr wohnt in der Stadt – habt keine Bäume in der Nähe, seid ans Bett gefesselt und nicht in der Lage, einen Baum draußen aufzusuchen?

Schade.

Aber wir hätten da noch ein Angebot: Sucht den Baum in Eurer Seele auf. Schließt die Augen, seht vor Euch eine Wiese und auf der Wiese Euren Baum. Und schon habt Ihr Euren Freund!

Der Engel Elion

Bildquelle: SigisWorld

Den Gedanken zur Woche kostenlos erhalten

Tragen Sie jetzt Ihre E-Mail-Adresse in das nachfolgende Feld ein und Sie erhalten den Gedanken zur Woche kostenlos in Ihr E-Mail-Postfach.

E-Mail:

Vertrauensgarantie: Ihre E-Mail-Adresse ist sicher bei uns. Sie wird niemals an Dritte weiter gegeben.

Den Gedanken zur Woche teilen, liken, kommentieren

Erzählen Sie den Gedanken zur Woche doch weiter, liken oder twittern Sie ihn - es ist ganz einfach mit den Buttons am linken Rand.

Gerne können Sie uns auch mitteilen was Sie darüber denken. Nutzen Sie dafür einfach die Kommentarfunktion unten.

Auch interessant zu lesen

3 Gedanken zu "Wir haben da eine Idee"

  1. Birgit
    Dienstag, 8. September 2015 at 07:54

    Sehr schön, lieber Elion, Du sprichst mir aus der Seele. Dort, wo ich noch vor wenigen Jahren lebte, steht eine alte, prächtige Rotbuche. Ich besuchte sie jeden Tag, jeden Abend, denn mein Weg führte mich an ihr vorbei. Oft saß ich auf der Bank, geschützt von ihrem dichten Dach aus Blättern. Es konnte kein Zufall sein, dass mir manchmal ein zutrauliches Rotkehlchen dort Gesellschaft leistete. Wie vermisse ich diese Momente. Obwohl ich nun direkt gegenüber von einem kleinen Waldstück lebe, finde ich den Zugang nicht wie zu meinem Lieblingsbaum. Ich widmete ihm sogar ein Gedicht, das veröffentlicht wurde. Liebe Engel, bitte gebt Menschen die Einsicht, dass wir Bäume in unserem Leben brauchen und ihre weise Schönheit uns in vielen Situationen Trost spenden kann.

  2. Betina L.
    Samstag, 12. September 2015 at 22:38

    Ich hatte schon immer ein freundschaftliches Verhältnis zu Bäumen und mache
    mir Sorgen weil sie oft so lieblos behandelt werden. Man fällt sie oder verstümmelt
    sie, obwohl sie doch unsere Freunde sein wollen und sie zudem unverzichtbar auf
    der Erde sind. Kann mir einer sagen, wie sich das für einen Baum anfühlt, wenn
    die Motorsäge sein Leben beendet? Fühlt er Schmerzen, hat er Angst, schreit er
    lautlos oder gibt er sich hin? Ich leide mit diesen armen Wesen, bin so machtlos.
    Danke Elion, dass Du den Baum als unseren Freund bekannt gemacht hast.

  3. Maria Franziska
    Dienstag, 22. September 2015 at 09:08

    Diese beiden Zuschriften über die Bäume finde ich einfach wunderbar.Auch ich habe einen besonderen Bezug zu diesen besonderen Wesen. Schon als junges Mädchen liebte ich Bäume sehr. Es gibt das wunderbare Gebet eines Baumes, das in der Schrift “Engelgebete” von Silvia Walimann erschienen ist. Dieses Gebet zeigt, wie sensibel die Natur jede Schwingung aufnimmt und ist sehr berührend. In meinem kleinen Büchlein habe ich dieses Gebet aufgenommen.

    Sehr schlimm finde ich, daß Nägel, Reißnägel und Heftklammern für Aushänge in die Rinde geschlagen werden. Hier ist es fast eine Lebensaufgabe, zu helfen und diese zu entfernen.

    Vielen Dank, lieber Elion, für dieses Thema.

    Maria Franziska

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert .