Kleines Wort mit großer Wirkung: Eigentlich

Montag, 4. April 2016

Kleines Wort mit großer Wirkung

Ihr wollt etwas. Und dann wollt Ihr, daß es so wird , wie Ihr wollt. Und wenn es nicht so wird?

Dann seid Ihr bestürzt, enttäuscht oder wütend. Ihr zweifelt an der Welt, an Euch, an uns und natürlich auch an Gott. Ihr fragt, warum der Himmel nicht Eurem gut gemeinten, lichten Wollen zum raschen Durchbruch verhilft und alles dunkle Wollen ausbremst. Ihr meint, wenigstens Gott könnte in seiner Macht doch so etwas tun?

Warum tut er es dann nicht?

Weil es das Wort eigentlich gibt.

Wer eigentlich dem Dunkel diente, kann sich doch jederzeit zum Lichten hin entwickeln, in dunklem Tun unwissentlich den Keim für später Lichtes legen. Die eigentlich im Lichte wandeln stehen stets in der Gefahr, in’s Dunkel zu kippen, Arroganz, Starrsinn, Selbstüberschätzung - der Klippen und Abgründe sind viele.

"Eigentlich" macht stimmiges und damit gerechtes Eingreifen – selbst wenn Gott sich für aktives Eingreifen entschieden hätte – nahezu unmöglich.

Es lohnt sich für Euch, über die vielen "Eigentlichs" in Euren Leben nachzudenken:
Was wolltet, könntet, solltet, dürftet, müsstet Ihr eigentlich getan oder unterlassen haben in Eurer Vergangenheit? Und heute? Was wäre eigentlich, wenn Ihr "eigentlich" aus Eurem Denken und Sprechen streichen würdet?

Wusstet Ihr eigentlich, dass ohne dieses Wort in Eurem Leben vieles von dem, was Ihr wolltet und wollt sich realisieren wird weil die verwirrende und bremsende Kraft des "Eigentlich" nicht mehr herumwabert?

Euer Engel Elion

Den Gedanken zur Woche kostenlos erhalten

Tragen Sie jetzt Ihre E-Mail-Adresse in das nachfolgende Feld ein und Sie erhalten den Gedanken zur Woche kostenlos in Ihr E-Mail-Postfach.

E-Mail:

Vertrauensgarantie: Ihre E-Mail-Adresse ist sicher bei uns. Sie wird niemals an Dritte weiter gegeben.

Den Gedanken zur Woche teilen, liken, kommentieren

Erzählen Sie den Gedanken zur Woche doch weiter, liken oder twittern Sie ihn - es ist ganz einfach mit den Buttons am linken Rand.

Gerne können Sie uns auch mitteilen was Sie darüber denken. Nutzen Sie dafür einfach die Kommentarfunktion unten.

Auch interessant zu lesen

4 Gedanken zu "Kleines Wort mit großer Wirkung: Eigentlich"

  1. Jürgen Paul
    Dienstag, 5. April 2016 at 09:26

    “Eigentlich” macht stimmiges und damit gerechtes Eingreifen – selbst wenn Gott sich für aktives Eingreifen entschieden hätte – nahezu unmöglich.”
    Eigentlich
    zeigt Verändertes – Eigentlich sollte das Haus so oder so aussehen. Eigentlich sollte mit dem Gelde dies oder jenes geschehen.
    und macht Änderungen möglich – Eigentlich können wir Deinen Wunsch nicht erfüllen aber wir wollen mal nicht so sein!
    Eigentlich müßtest Du bestraft werden aber wir wollen Gnade wallten lassen!
    Da eigentlich alles immer im Wandel ist, sollte eigentlich göttliches Eingreifen das Eigentliche sein!

  2. Hartmut
    Dienstag, 5. April 2016 at 10:48

    Hallo Fr. Kriele,
    auch ich habe mit dem Wort “eigentlich” schon über Jahre meine Probleme und benutze es nicht mehr, weil ich jedes Mal meine Aussage negiere, ich das Empfinden habe nicht richtig zu wissen was ich überhaupt will.
    Ich schließe mich voll ihre Interpretation an.

    MfG
    Hartmut

  3. Maria Franziska Aigner
    Dienstag, 5. April 2016 at 17:33

    Lieber Elion, liebe Alexa,

    “eigentlich hätte ich das und das tun wollen ..” Wie gut, uns darauf aufmerksam zu machen, wie unsinnig und negativ dieses Wort “eigentlich” eigentlich ist.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Maria Franziska

  4. Birgit
    Dienstag, 5. April 2016 at 17:50

    In meinem Leben sind es eher die Worte “hätte”, “wäre” und “wenn”, die Zukunftsgestaltung behindern. Ich gehe selbstkritisch mit mir ins Gericht in Sachen Versäumnisse und verpasste Chancen im bisherigen Leben. Meine Erkenntnis: Es werden uns meist zwei Wege aufgezeigt an einer Kreuzung. Die Entscheidung, welchen Weg wir einschlagen, liegt allein bei uns. Der vermeintlich sichere Weg zum Ziel kann in einer Sackgasse enden. Alles Grübeln und Ärgern hilft da nicht, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Aber “eigentlich”…um auf den Gedanken der Woche zurückzukommen…wäre ein kleiner, deutlicher Hinweis von oben ganz nett.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert .